Atemzyklus

Newsletter Vor-Frühling 2013



„Deine wahre Natur ist es, glücklich zu sein;
es ist daher nicht falsch, nach diesem Zustand zu streben.
Falsch ist nur, das Glück außen zu suchen, denn es ist innen.“

(Ramana Maharshi)


Wir alle wünschen uns Glück für unser Leben, und davon möglichst viel und am liebsten immer.
Allerdings verbinden die meisten von uns Glück mit einem bestimmten Umstand im Außen oder einem bestimmten Zustand im Innen.
Und genau deshalb ist Glück nicht dauerhaft erfahrbar: sobald der äußere Umstand oder der innere Zustand sich ändern ist das Glück weg!
Das liegt nicht am Glück, sondern an unserem Verständnis von Glück.

Wir haben zwei Möglichkeiten:


Wenn wir bisher in die „falsche Richtung“ gesucht haben, braucht es die Bereitschaft sich umzudrehen und die alte Überzeugung mit all ihren Glaubenssätzen ganz loszulassen.
Nicht gerade einfach bei so viel „Gewohnheitsenergie“, Angst und Verunsicherung durch täglich Erlebtes.

In den Seminaren des Projekts „Lebendigkeit riskieren“ und auch in allen anderen Seminaren, die ich über das Jahr verteilt anbiete, versuche ich Menschen anzuregen und zu unterstützen, in diese „andere Richtung“ zu schauen. Dahin, wo über Selbstannahme, Mit – Menschlichkeit , echter Begegnung, nicht verurteilender Liebe und der Annahme dessen was IST, Raum in uns entsteht für echte Freude und eine tiefe Gelassenheit dem Alltag und unserem Leben gegenüber.

Daraus entstanden ist eine tiefe Dankbarkeit für alle Menschen, die mir in den letzten Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben. Die mit ihrem Mut, ihrer Offenheit und ihrer Bereitschaft sich immer wieder neu einzulassen, meine „Arbeit“ bereichert, vertieft und auch kontinuierlich verändert haben. Ohne euch alle wären die Intensität und Klarheit, die Vertrautheit und Ehrlichkeit, die Wärme und die Tiefe der Seminare nicht möglich.

Auch die Vielfältigkeit der neuen Seminarhäuser, in denen wir in den letzten Monaten sein durften, hat die Arbeit beeinflusst und tut dies immer noch. Die unterschiedlich gestalteten Räumlichkeiten als Ausdruck unterschiedlicher Möglichkeiten sich im Leben einzurichten; etwas mehr Luxus und „verwöhnt werden“ und dann auch wieder die Bereitschaft mit dem, was zur Verfügung steht, glücklich und zufrieden zu sein ( oder es immer wieder zu Üben!!!); mehr Nähe zur Natur um das Wesentliche immer im Blick haben zu dürfen und die neuen „Gastgeber“, die uns auf unserer Reise zu uns selbst liebevoll, großzügig und mit viel Verständnis begleiten.

Der sich durch diese vielen Entwicklungen im Innen und Außen in mir erweiternde Erfahrungsraum steht allen in meiner Arbeit ganz zur Verfügung – ich begegne all dem jeden Tag aufs Neue mit großer Freude und der Bereitschaft zu teilen, wo und mit wem auch immer.

Das zurzeit laufende 2-JahresProjekt „Lebendigkeit riskieren“ endet im Januar 2014 und ist ausgebucht. Für alle, die sich gerne auf diesen intensiven Prozess einlassen wollen, beginnt ein nächstes 2-JahresProjekt „Lebendigkeit riskieren“ im März 2015 (rechtzeitiges Anmelden sichert einen Platz, die Teilnehmerzahl ist auch dann wieder auf 14 – 15 Teilnehmer/innen begrenzt).
In 2013 finden außerdem noch 2 Atemwochenenden statt ( März und Oktober) – eine schöne Möglichkeit für alle, diese Art der „Arbeit mit dir selbst“ und der Atemarbeit kennenzulernen; außerdem als Einstieg in das 2-JahresProjekt „Lebendigkeit riskieren“ und auch immer wieder zum Erinnern und Rückverbinden für alle, die schon länger auf dem Weg sind.

Für alle Frauen gibt es wieder zwei „Frauengruppen“ – ein gemeinsames Sommer- Retreat ( August) in der wunderschönen Rohmühle im Donnersbergkreis und ein Wochenende im Vor- Advent. Beides gute Möglichkeiten für eine Weile anzuhalten, dich und deinen Alltag zu überprüfen, für Unterstützung in aktuellen Lebensfragen und zur Klärung deiner Probleme.

Zuletzt noch der Hinweis auf das diesjährige INTENSIVE auf Kreta. In diesem Jahr rücken wir neben Achtsamkeit und Bewusstheit unseren Selbstwert in den Mittelpunkt der Tage.
Der streng verurteilende und häufig lieblose Umgang mit sich selbst, den ich so häufig in meinen Seminaren bei vielen Teilnehmern erlebe, hat mich dazu angeregt.
Wenn wir an unserer „inneren Heilung“ arbeiten wollen, sind freundliche Selbstannahme und liebevolle Geduld mit dir selbst der wichtigste Schlüssel. Aufgrund vieler übernommener Glaubenssätze, fällt uns diese Haltung zu uns selbst am schwersten – was nicht selten Ausdruck findet in dem Platz, den wir in unserem Leben (Familie, Freundeskreis, Beruf…)einnehmen.
Für das Seminar auf Kreta sind noch Plätze frei.

Ich wünsche euch allen ein spannendes und heilsames Jahr 2013, tiefe Einsichten und schöne Veränderungen, wachsendes Einverstanden sein mit dem Leben und Geduld mit euch selbst.

Ich freue mich auf all unsere Begegnungen,

herzlichst,

Brigitte